Kurz gesagt
Die generativen Werkzeuge von Adobe können Content Credentials und einen IPTC-DigitalSourceType in die exportierte Datei schreiben, um den KI-Einsatz zu vermerken. Instagram liest diese Felder und markiert den Beitrag mit „KI-Info“ – selbst wenn 99 Prozent des Bildes eine echte Aufnahme sind. Prüfe den Export, bereinige ihn und poste dann.
Welche Adobe-Werkzeuge KI-Metadaten schreiben
Können KI-Hinweise schreiben
- Photoshop Generative Füllung (Generative Fill)
- Photoshop Generatives Erweitern (Generative Expand)
- Entfernen-Werkzeug mit aktivierter generativer KI
- Lightroom Generatives Entfernen (Generative Remove)
- Mit Firefly erzeugte Bilder und Hintergründe
Meist nicht
- Inhaltsbasiertes Füllen (klassisch)
- Bereichsreparatur-Pinsel und Kopierstempel
- Belichtungs-, Farb- und Tonwertkorrekturen
- Zuschneiden, Ausrichten und Skalieren
Adobe ändert dieses Verhalten von Version zu Version, nimm die Listen also als Ausgangspunkt. Die Datei ist die verlässliche Quelle: Schick den Export durch den Prüfer oben.
Was Adobe in die Datei schreibt
- Ein C2PA-Manifest, von Adobe signiert, das die generative Aktion und die Quelle auflistet.
- IPTC DigitalSourceType mit dem Wert
compositeWithTrainedAlgorithmicMediabei echten Fotos mit KI-Anteilen. - XMP-Verlauf, der Firefly oder den generativen Schritt erwähnen kann.
Das Tool entfernt alle drei und behält EXIF-Ausrichtung und ICC-Farbprofil, damit deine Farben auf Instagram gleich aussehen. Mehr dazu: Content Credentials entfernen.
Export-Einstellungen, die helfen
Photoshop
Prüfe das Bedienfeld „Content Credentials“ und die Optionen unter „Exportieren als“. Schalte die Credentials für diesen Export aus, wenn du sie nicht willst. Exportiere für Instagram als sRGB-JPEG.
Lightroom
Sieh im Export-Dialog in die Bereiche „Metadaten“ und „Content Credentials“. Das Entfernen von „Alle Metadaten“ hilft, verlass dich aber nicht allein darauf, sondern prüfe das Ergebnis.
Wenn Firefly den Großteil des Bildes erzeugt hat, kennzeichne das. Dieser Ratgeber betrifft echte Fotos mit einer kleinen generativen Korrektur.
Photoshop, Lightroom und das KI-Label: Häufige Fragen
Löst die Generative Füllung in Photoshop das KI-Label bei Instagram aus?
Das kann sein. Die Generative Füllung kann Content Credentials und einen IPTC-DigitalSourceType wie compositeWithTrainedAlgorithmicMedia in die exportierte Datei schreiben. Meta liest diese Felder beim Hochladen und setzt womöglich das Label „KI-Info“.
Fügt Lightroom Generatives Entfernen KI-Metadaten hinzu?
Das kann je nach Version und Exporteinstellungen passieren. Teste die exportierte Datei mit dem Prüfer auf dieser Seite – er zeigt, ob ein KI-Hinweis geschrieben wurde.
Lösen „Inhaltsbasiertes Füllen“ oder der alte Bereichsreparatur-Pinsel das Label aus?
Die klassischen, nicht generativen Werkzeuge wie Inhaltsbasiertes Füllen und der Bereichsreparatur-Pinsel nutzen kein Firefly und sind meist nicht die Ursache. Im Blick behalten solltest du Generative Füllung, Generatives Erweitern, Generatives Entfernen und das Entfernen-Werkzeug mit aktivierter generativer KI.
Stoppt das Abschalten der Content Credentials in Photoshop das Label?
Es hilft, erfasst aber womöglich nicht alles. Der IPTC-Quelltyp oder der XMP-Verlauf kann den generativen Schritt trotzdem erwähnen. Prüfe den Export vor dem Posten und bereinige ihn bei Bedarf.
Soll ich die PSD oder das exportierte JPEG bereinigen?
Bereinige die finale Datei, die du hochlädst, meist das exportierte JPEG. Wer zuerst bereinigt und dann neu exportiert, schreibt die Hinweise womöglich wieder hinein.
Muss mit Firefly erzeugter Inhalt gekennzeichnet werden?
Wenn das Bild überwiegend generiert ist, ja – kennzeichne es. Die Lösung auf dieser Seite gilt für echte Fotos, bei denen ein generatives Werkzeug nur eine kleine Änderung vorgenommen hat.